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Palak Paneer: Curry mit Spinat und indischem Käse

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Palak Paneer ist ein indisches Curry, das Spinat, Paneer und tolle Gewürze kombiniert. Es ist ein Klassiker in der indischen Küche und eigentlich in jedem indischen Restaurant auf der Karte, aber auch zu Hause kannst du es relativ einfach nachkochen.

Palak Paneer
Ein Teller mit zweierlei Curry: Im Vordergrund das hier vorgestellte Palak Paneer, links im Hintergrund ein Lime Dal mit Zitrone und Linsen.

Gerade die am Anfang in der Pfanne angerösteten Gewürze verleihen dem Curry einen wunderbaren Geschmack. Indische Köchinnen und Köche haben es hier einfach raus, aus ein paar Gramm Gewürzen unglaubliche Aromen herauszukitzeln.

Paneer findet man inzwischen eigentlich im Kühlregal jedes gut sortierten Supermarktes. Am Block ist er jedoch manchmal recht fest. Hier hilft ein kleiner Trick: Wenn du den Paneer in Würfel schneidest, diese in eine Schüssel gibst, sie mit kochendem Wasser übergießt und dann 10-15 Minuten wartest, wird der Käse etwas weicher und besser.

Wer keinen Reis als Beilage möchte, kann ihn auch zum Beispiel sehr gut durch Naan, also indisches Fladenbrot, ersetzen.

Das hier vorgestellte Rezept beruht auf dem Rezept aus “India - The World Vegetarian” von Roopa Gulati (Verlags-Webseite). Wer sich für indische Küche interessiert, findet in diesem Kochbuch nicht nur großartige Currys, sondern auch eine Erklärung zu Grund-Techniken und ein eigenes Kapitel zu indischen Broten und Relishes.

Rezept #

Palak Paneer: Curry mit Spinat und indischem Käse

45 Minuten

2 Portionen

Zutaten #

  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 25 g Ingwer
  • 2+2 EL Öl
  • 1 TL Kreuzkümmel-Samen / Cumin
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Tomaten-Mark
  • 150 g Spinat
  • 300 g Dosen-Tomaten
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Chili-Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Garam Masala (Kardamom, Zimt, Pfeffer, Kreuzkümmel/Cumin, Muskat)
  • 100-150 g Paneer (indischer Käse)
  • als Beilage: etwa 120 g Reis

Zubereitung #

  1. Falls du gekauften Paneer verwendest, der recht fest ist: Schneide ihn in Würfel und lege ihn für rund 10 Minuten in heißes Wasser - dann wird er weicher und bekömmlicher.
  2. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein würfeln.
  3. 2 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Den Kreuzkümmel und Zimt kurz im Öl anrösten, dann die Zwiebeln hinzugeben. Wenn die Zwiebeln glasig werden, auch den Knoblauch und den Ingwer hinzugeben und die Masse etwa 5 Minuten anbraten. Währenddessen kann auch das Tomatenmark in den Topf gegeben werden.
  4. Den Reis waschen und mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz aufkochen lassen, dann nach Packungsanweisung auf niedriger Hitze köcheln lassen.
  5. Den Spinat zur Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Masse geben und mit den Dosen-Tomaten ablöschen. Mit Kurkuma, Chili, Garam Masala und Salz würzen. Den Deckel auf den Topf aufsetzen, aufkochen lassen und dann auf niedriger Hitze etwa 15min köcheln.
  6. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Paneer-Würfel goldbraun anbraten.
  7. Die angebratenen Paneer-Würfel zum Rest des Currys geben, abschmecken und mit Reis servieren.

CO2-Fußabdruck #

Insgesamt haben zwei Portionen Palak Paneer (mit Reis) einen geschätzten CO2-Fußabdruck von 2163 g.

Das ist deutlich geringer als die Referenz-Rezepte mit Fleisch, die typischerweise bei etwa 4000-5000 g CO2 liegen. Unter den hier vorgestellten vegetarischen Rezepten ist es aber relativ hoch: Zum Beispiel haben die gedämpften Bao Buns eine CO2-Bilanz von deutlich unter 1000 g und auch die kürzlich hier erschienene Bündner Gerstensuppe hat nur einen etwa halb so hohen Treibhausgas-Ausstoß wie das Palak Paneer.

Bei den einzelnen Zutaten fällt vor allem der Paneer ins Auge: Er macht nur etwa 15% der Zutaten-Menge aus, aber ist gleichzeitig für über 40% des CO2-Fußabdrucks verantwortlich. Knapp 900 g CO2-Emissionen entstehen für die Produktion der 100-150 g Paneer in unserem Rezept.

Auf der anderen Seite hat das verwendete Gemüse eine sehr gute CO2-Bilanz - zum Beispiel die Zwiebeln, der Spinat oder die Dosen-Tomaten. Der Spinat kommt trotz der nötigen Kühlkette sehr gut weg: Der Anbau selbst ist klimafreundlich und das Einfrieren sorgt auch dafür, dass er länger haltbar ist und es einen geringeren Anteil an Lebensmittelabfällen gibt.

Wie bei allen Rezepten ist der CO2-Fußabdruck geschätzt und sicher nicht aufs Gramm genau. Wenn du dich dafür interessierst, welche Elemente berücksichtigt sind, welche Annahmen getroffen wurden und welche Schwankungen es gibt, dann hilft dir dieser Artikel weiter.
Die Grafik ist gefiltert auf die Zutaten, die mindestens 1% des Zutaten-Gewichts ausmachen. Unterhalb der Grafik findest du eine Tabelle mit allen Zutaten und ihrem jeweiligen CO2-Fußabdruck.
ZutatCO2-Fußabdruck pro kgCO2-Fußabdruck (in g) für 2 Portionen% der Zutaten% der CO2-Emissionen
Zwiebel0,2169%1%
Knoblauch0,531%0%
Ingwer0,5113%1%
Öl3,21285%6%
Cumin1,110%0%
Zimt1,110%0%
Tomatenmark4,3221%1%
Spinat (tiefgefroren)0,69017%4%
Dosen-Tomaten1,854035%25%
Kurkuma1,110%0%
Chili-Pulver1,110%0%
Salz1,430%0%
Garam Masala1,110%0%
Paneer7,188915%41%
Reis3,137214%17%
Kochen: Curry563%
Kochen: Reis251%
Braten: Paneer30%

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