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General-Tso-Tofu

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General-Tso-Hähnchen ist vor allem in Nordamerika sehr verbreitet und besteht aus Hähnchen-Stücken in einer dicken süßlich-aromatischen Sauce, oft serviert mit Reis und kurz angebratenem Gemüse.

Statt Hähnchen verwenden wir hier Tofu, der kurz mariniert und angebraten wird. Am besten eignet sich Räucher-Tofu, der durch sein Rauch-Aroma etwas an die Würze von Fleisch erinnert. Damit er beim Braten stabil bleibt, solltest du darauf achten, eher festes Tofu zu verwenden.

General-Tso-Tofu
Einfach, vegan und in einer halben Stunde fertig: General-Tso-Tofu.

Das Rezept ist sehr schnell und sehr einfach: Innerhalb einer halben Stunde zauberst du ein fertiges Essen auf deinen Tisch. Wegen der Soja-Sauce brauchst du im Rezept eigentlich kein zusätzliches Salz. Wenn du es gerne etwas schärfer magst, kannst du beim Servieren noch zusätzlich ein paar Kleckse Sriracha-Sauce ergänzen.

In der Tofu-Variante ist das Gericht außerdem vegan. Der Brokkoli kann natürlich auch durch anderes frisches Gemüse ersetzt werden. Als Kontrast zum Reis und Tofu eignet sich besonders ein Gemüse mit etwas Biss, wie zum Beispiel Karotten.

Die Inspiration für dieses Rezept stammt von dem amerikanischen Food-Blog Jessica in the Kitchen.

Rezept #

General-Tso-Tofu

35 Minuten

2 Portionen

Zutaten #

Für das Tofu

  • 200 g Räucher-Tofu
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 TL Soja-Sauce
  • 2 TL Mais-Stärke
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 TL Sesam-Öl

Für die General-Tso-Sauce

  • 2 Zehen Knoblauch
  • 30 g Ingwer
  • 2 TL Sesam-Öl
  • 50 ml Soja-Sauce
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Hoisin-Sauce
  • 1 TL Reis-Essig
  • 1 TL Mais-Stärke, verrührt mit 1 TL Wasser
  • 1 Prise Chili-Pulver
  • 1 TL Sesam

Als Beilage:

  • 120 g Reis
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Brokkoli

Zubereitung #

  1. Den Tofu in Würfel mit etwa 1,5cm Kantenlänge schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Tofu und den Knoblauch zusammen mit der Soja-Sauce, der Mais-Stärke und dem Pfeffer in eine Schüssel geben. Mit einem Löffel mischen, sodass der Tofu rundherum mit Sauce benetzt ist.
  2. Reis als Beilage vorbereiten: In einem kleinen Topf mit der doppelten Menge Wasser und einer Prise Salz aufkochen, dann auf niedriger Hitze etwa 15-20min köcheln lassen.
  3. Den Tofu in einer Pfanne mit dem Sesam-Öl etwa 5-10 Minuten anbraten, dann in eine Schüssel transferieren - wir brauchen es erst ganz am Ende wieder.
  4. Den Knoblauch und den Ingwer für die Sauce schälen und fein würfeln. In der gleichen Pfanne mit dem weiteren Sesam-Öl etwa 3-5 Minuten anbraten.
  5. Die Soja-Sauce, den Zucker, die Hoisin-Sauce, den Reis-Essig, die Stärke-Wasser-Mischung sowie das Chili-Pulver zur Knoblauch-Ingwer-Mischung geben. Die Sauce mit etwa 100ml Wasser verdünnen, dann etwas einkochen lassen.
  6. Den Brokkoli waschen, würfeln und ebenfalls in die Sauce geben. Etwa 3 Minuten köcheln lassen, dann auch den vorbereiteten Tofu und den Sesam in die Sauce geben. Kurz aufkochen lassen, dann mit Reis servieren.

CO2-Fußabdruck #

Insgesamt haben zwei Portionen General-Tso-Tofu mit Reis einen geschätzten CO2-Fußabdruck von 838 g.

Damit hat dieses Gericht im Vergleich zu anderen bisher veröffentlichten Rezepten eine ziemlich gute Klima-Bilanz: Die anderen Rezepte haben einen im Durchschnitt einen CO2-Fußabdruck von rund 2000 g - und das General-Tso-Tofu liegt mehr als 50% darunter. (Noch extremer wird der Vergleich mit Rezepten mit Fleisch, die durchschnittlich bei 4000-5000 g liegen.)

Bei den Zutaten für das General-Tso-Tofu fallen vor allem der Reis und der Brokkoli auf: Reis entspricht knapp 20% des Zutaten-Gewichts, aber beinahe der Hälfte des CO2-Fußabdrucks. Die Klima-Bilanz von Reis geht vor allem auf den Anbau zurück: Klassischerweise werden Reis-Terrassen unter Wasser gesetzt. Dabei werden im Boden Methan und teilweise auch Lachgas freigesetzt - beides sind Gase, die einen deutlich stärkeren Effekt auf die Erwärmung unserer Atmosphäre haben als CO2. Für Milliarden Menschen rund um den Globus ist Reis ein Grundnahrungsmittel. Gerade angesichts dieser Dimension ist es wichtig, die Treibhausgas-Emissionen für den Reis-Anbau zu senken - zum Beispiel durch Umstellung der Anbau-Methoden (Quelle). Brokkoli hat andererseits eine sehr gute Treibhausgas-Bilanz: Etwa ein Viertel des Zutaten-Gewichts ist Brokkoli, aber nur rund 6% des CO2-Fußabdrucks.

Wie bei allen Rezepten ist der CO2-Fußabdruck geschätzt und sicher nicht aufs Gramm genau. Wenn du dich dafür interessierst, welche Elemente berücksichtigt sind, welche Annahmen getroffen wurden und welche Schwankungen es gibt, dann hilft dir dieser Artikel weiter.
Die Grafik ist gefiltert auf die Zutaten, die mindestens 1% des Zutaten-Gewichts ausmachen. Unterhalb der Grafik findest du eine Tabelle mit allen Zutaten und ihrem jeweiligen CO2-Fußabdruck.
ZutatCO2-Fußabdruck pro kgCO2-Fußabdruck (in g) für 2 Portionen% der Zutaten% der CO2-Emissionen
Räucher-Tofu1,020030%24%
Knoblauch0,541%0%
Soja-Sauce0,21410%2%
Mais-Stärke0,651%1%
Pfeffer1,110%0%
Sesam-Öl4,2843%10%
Ingwer0,5144%2%
Hoisin-Sauce0,264%1%
Zucker0,991%1%
Reis-Essig1,471%1%
Chili-Pulver1,120%0%
Sesam4,2130%2%
Reis3,137218%44%
Salz1,430%0%
Brokkoli0,35326%6%
Braten: Tofu30%
Kochen: Sauce253%
Kochen: Reis253%

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